Getrennt wohnen, zusammen leben

Neues Konzept in der Anlage „Betreutes Wohnen“ in der Wächterstraße kommt an

ROTHENBURG – Neues vom und beim Betreuten Wohnen in der Wächterstraße. Dort hat es vor einigen Monaten einen Wechsel in der Zuständigkeit gegeben und es ist davon zu berichten, dass die Bewohner in vieler Hinsicht vom neuen Geist und von den eingebrachten Aktivitäten profitieren.

Neue Impulse gibt es beim „Betreuten Wohnen“, wie hier beim Gansessen im November. Fotos: privat

Neue Impulse gibt es beim „Betreuten Wohnen“, wie hier beim Gansessen im November. Fotos: privat

November ist traditionell der Monat, an dem man zum Gansessen geht. Das hat sich auch Christiane Philipp vom Pflegedienst Philipp gedacht. Im August hatte ihr Unternehmen den Pflegestützpunkt „Betreutes Wohnen“ in der Wächterstraße in Rothenburg übernommen. Zuvor wurde die Wohnanlage, die insgesamt immerhin 54 Wohneinheiten umfasst, lange Jahre vom Bayerischen Roten Kreuz betreut.

Gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen organisierte sie unter anderem für alle Bewohner der Anlage ein Gansessen, das vom „Gasthof Linden“ gekocht wurde. Das Angebot wurde sehr gut angenommen. An den herbstlich dekorierten Tischen ließen sich die zahlreichen Gäste im Gemeinschaftsraum „Kaffeestüble“ die Gans mit Rotkohl und Klößen zusammen schmecken.

„Zum wiederholten Mal wurden zu einem gemeinschaftlichen Essen alle Bewohner eingeladen“, weiß sie zu berichten. „Wir wollen damit das Gemeinschaftsgefühl und den Zusammenhalt in der Anlage fördern – unabhängig davon, ob die Menschen dort von unserem Pflegedienst betreut werden oder nicht.“ Die Gemeinschaftsräume, dazu gehören das „Kaffeestüble“, ein großer Gymnastikraum sowie eine gemütliche Wohnstube, sollen möglichst von allen Bewohnern besucht und genutzt werden.

„Schon jetzt wird dort jeden Montagnachmittag ein Gymnastikkurs angeboten. Am Montag und Mittwoch können sich alle Bewohner außerdem bei Kaffee und Kuchen zu einem Spielenachmittag oder einfach zum Plaudern hier treffen,“ erzählt Christiane Philipp weiter.

Das neue Konzept ist ganz im Sinne der Eigentümergemeinschaft. „Wir begrüßen es sehr, dass die Gemeinschaftsräume der Anlage nun für alle Bewohner geöffnet werden und es damit einen attraktiven Treffpunkt für sie gibt“, sagt Ingrid Soldner für den Beirat der Eigentümergemeinschaft, deren Mitglieder sich aus diesem Grund bewusst für den Pflegedienst Philipp entschieden hätten.

Christiane Philipp und ihr Team haben noch einiges vor: So sollen zum Beispiel die Räume gemütlicher gestaltet werden, es wird auch einen regelmäßigen Mittagstisch geben. Außerdem sollen immer wieder solche Gemeinschaftsveranstaltungen wie das Gansessen angeboten werden.

Mit gemeinschaftsfördernden Veranstaltungen möchte sich die Einrichtung zukünftig noch mehr nach außen öffnen. rk/-ww-

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